PROJEKTE

 

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JOBSTARTER - FÜR DIE ZUKUNFT AUSBILDEN!

 

Fast 62.500 Ausbildungsplätze und rund 42.300 in Ausbildung vermittelte Jugendliche: Im Jahr 2006 begann das Programm JOBSTARTER, um regionale Ausbildungsstrukturen zu verbessern, Ausbildungsplätze zu schaffen und die duale Berufsausbildung zu fördern. Umgesetzt wird das Programm JOBSTARTER vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF).

 

JOBSTARTER verbindet aktuelle berufsbildungspolitische Themen mit den jeweiligen regionalen Gegebenheiten und Entwicklungspotenzialen in der Wirtschaft und verfolgt eine wirtschaftsnahe Ausgestaltung der Ausbildungsstrukturförderung. Dabei wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die regionalen Ausbildungsmärkte aufgrund der ökonomischen und demografischen Entwicklung einem umfassenden Wandel unterworfen sind, der insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Besetzung ihrer Ausbildungsplätze erschwert.

 

„Das Programm JOBSTARTER hat sich wie kaum eine andere Politikmaßnahme selbstständig den veränderten Realitäten am Ausbildungsmarkt angepasst und hat bewiesen, dass ein offenes und regional orientiertes Programm zahlreiche Innovationen hervorbringen und in beträchtlichem Maße zur Aktivierung zusätzlicher Unternehmen für die duale Ausbildung beitragen kann.“

(aus: GIB – Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH, Berlin: Begleitende Evaluation des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER, Endbericht, Juni 2011)

 

JOBSTARTER plus - FÜR DIE ZUKUNFT AUSBILDEN

Im Juli 2015 erschien im Bundesanzeiger die zweite Förderbekanntmachung für das weiterentwickelte Programm JOBSTARTER plus. Der Start der 34 Projekte dieser zweiten Förderrunde im Rahmen der neuen ESF-Förderperiode 2014-2020 erfolgte im Mai, Juni und Juli 2016. Die inhaltliche Ausrichtung der Projekte orientiert sich dabei an verschiedenen thematischen Schwerpunkten, mit denen aktuelle Entwicklungen des Ausbildungsmarktes aufgegriffen werden.

 

328 Projekte der ersten acht Förderrunden aus dem Programm JOBSTARTER und dem Programm JOBSTARTER CONNECT wurden bundesweit bereits abgeschlossen. Aktiv sind derzeit 23 Projekte aus der 6. Förderrunde des Vorläuferprogramms JOBSTARTER sowie 51 Projekte aus der 1. Förderrunde und 34 Projekte aus der 2. Förderrunde des neuen Programms JOBSTARTER plus.

 

JOBSTARTER Regionalbüro Ost

Kompetenz vor Ort: Zur Unterstützung und Stärkung des Regionalansatzes von JOBSTARTER, insbesondere mit dem Ziel der Verbesserung der regionalen Ausbildungsstrukturen, wurden vier über das Bundesgebiet verteilte Regionalbüros eingerichtet. Diese Büros erfüllen im Rahmen der Programmdurchführung eine wichtige Brückenfunktion zwischen der zentralen Programmstelle beim BIBB in Bonn, den Projekten und entscheidenden Akteuren der beruflichen Bildung auf regionaler Ebene.

 

Regionale Vernetzung, Begleitung der Förderprojekte, die Durchführung von Fachtagungen und Workshops vor Ort und nicht zuletzt der Transfer erfolgreicher Projektansätze gehören zu unseren Kernaufgaben als JOBSTARTER-Regionalbüro Ost. Wir haben seit 2006 mehr als 150 Projekte in den Neuen Ländern und Berlin unterstützt.

 

Ihre Ansprechpartner für Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern:

Peter Albrecht
Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: peter.albrecht(at)gebifo.de

Conny Albrecht
Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: conny.albrecht(at)gebifo.de

 

 

Manuela Zauritz
Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: manuela.zauritz(at)gebifo.de

Kerstin Preuß
Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: kerstin.preuss(at)gebifo.de

Julia Bansen
Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: julia.bansen(at)gebifo.de

 

REGIONALBÜRO - Partner

inbas Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und SozialpolitikRegionalbüro Nord (Schleswig - Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen):

INBAS GmbH

 

 

 

f-bb Forschungsinstitut Betriebliche BildungRegionalbüro Süd (Hessen, Baden - Württemberg, Bayern):

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH

 

 

 

ZWH Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. Regionalbüro West (Nordrhein - Westfalen, Rheinland - Pfalz, Saarland):

ZWH – Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V.

 

 

 

→ jobstarter.de

 


 

Initiative Bildungsketten: „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“

 

Die Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ startete im Sommer 2010. Sie ist Teil des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland. Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Jugendliche dabei, ihren Schulabschluss zu schaffen, einen Ausbildungsplatz zu finden und den Berufsabschluss zu erreichen. Das Ziel: Die Zahl der Schulabbrecher zu verringern, die Übergänge von der Schule in die Ausbildung und später ins Berufsleben zu verbessern und dadurch auch dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt stehen eine präventive Förderung sowie eine Berufsorientierung und Begleitung, die bereits während der Schulzeit ansetzen.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Dezember 2010 die Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eingerichtet. Die Servicestelle hat den Auftrag, die Begleitstruktur für die Akteure der Initiative Bildungsketten umzusetzen. Sie ist zuständig für die wissenschaftliche Begleitung, Prozessmoderation und Öffentlichkeitsarbeit der Initiative Bildungsketten. GEBIFO unterstützt die Servicestelle Bildungsketten auf regionaler Ebene in den Neuen Ländern und Berlin.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Kerstin Preuß

Tel.: 030 - 32 66 91 91

Mail: kerstin.preuss(at)gebifo.de

 

 

→ bildungsketten.de
→ qualiboxx.de

 


 

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
„Weiterbildungsinnovatoren – Mehrwert durch zukunftsorientierte Weiterbildung (WB-INNO)“

 

Im Wettbewerb um Fachkräfte erkennen Unternehmen zunehmend die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung. Durch eine sich schnell entwickelnde Berufs- und Lebenswelt ist die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter/innen für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen entscheidend.

 

In den letzten Jahren zeigten sich immer schneller fortschreitende Entwicklungen in Gesellschaft, Umwelt und Technik, die Einfluss auf unterschiedlichste Strukturen und Prozesse eines Unternehmens haben. Um den Veränderungen standhalten zu können, müssen sich die Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln. Aus diesem Grund ist Weiterbildung zu einem unablässigen Muss geworden.

 

Die Veränderungen der vergangenen Jahre führten dazu, dass in den Unternehmen arbeitsplatznahe Lern- und Weiterbildungsformen sowie Erfahrungslernen und selbstgesteuertes Lernen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für die Entwicklung einer innovationsfördernden Weiterbildungs- und Unternehmenskultur wird nicht mehr externe Personalkompetenz benötigt, sondern innerbetriebliches Weiterbildungspersonal.

 

Derzeit fehlt es jedoch an konkreten wissenschaftlich untermauerten Weiterbildungskonzepten, die selbstorganisiertes Lernen fördern.

 

Ziel des Projektvorhabens WB-INNO ist deshalb die Entwicklung eines Konzeptes zur Professionalisierung des innerbetrieblichen Weiterbildungspersonals. Gleichzeitig soll ein Ansatz entstehen, der auch Fachkräfte in Unternehmen mit spezifischen Weiterbildungskompetenzen ausstattet, die bislang keine Erfahrung im Bereich Personalentwicklung gesammelt haben. Damit soll die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen insbesondere auch in klein- und mittelständischen Betrieben langfristig und flexibel gewährleistet werden.

 

Um sicherzustellen, dass das Konzept für Unternehmen passend und anwendbar ist, werden diese von Anfang an mit einbezogen. Mit dem Fokus auf Weiterbildung im Sinne von Lernen am Arbeitsplatz anhand realer Aufgaben werden die teilnehmenden Referenz-Unternehmen in die Lage versetzt, betriebsinterne Weiterbildungsprozesse zu initiieren. Eine bedeutende Stellung und Funktion übernehmen dabei innerbetriebliche Weiterbildungsinnovatoren. Sie werden im Projektvorhaben durch Beratung, Qualifizierung und gemeinschaftlicher Entwicklung von Analyseinstrumenten befähigt, Weiterbildungsbedarfe im Unternehmen zu ermitteln und diesen durch betriebsinterne (Wissens-)Potenziale der Beschäftigten zu begegnen.

 

Das Entwicklungsprojekt ist Bestandteil der BMBF-Initiative "Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung" und wird durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Wenn Sie Fragen oder Interesse zu Verlauf und Ergebnissen von WB-INNO haben oder sich aktiv beteiligen wollen, wenden Sie sich gerne an uns.

 

Ihre Ansprechpartner:

Peter Albrecht

  • Beratung und Prozessbegleitung der Betriebe
  • Ansprechpartner für Betriebe

Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: peter.albrecht(at)gebifo.de 

Manuela Zauritz

  • Koordination
  • inhaltliche Konzepterstellung

Tel.: 030 - 32 66 91 91
Mail: manuela.zauritz(at)gebifo.de

 

Durchführungszeitraum:

01.01.2016 - 31.12.2018

 

Projektpartner

Friedrich-Schiller-Universität JenaFriedrich-Schiller-Universität Jena

→ www.uni-jena.de

 

 


 

Modellversuchsförderschwerpunkt
„Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“

 

Bildungsinnovationen durch Modellversuche: Modellversuche sind ein Instrument zur Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungsansätze zur Verbesserung der Berufsbildung. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn fördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Modellversuche mit dem Förderschwerpunkt "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung".

 

Ausbilder/-innen, ausbildende Fachkräfte, Sozialpädagogen/-innen und Lehrer/-innen in betrieblichen, außerbetrieblichen Berufsbildungseinrichtungen und Schulen treffen zunehmend auf Gruppen von Jugendlichen, die sich durch eine vielfältige und heterogene Zusammensetzung auszeichnen. Diese Heterogenität wird durch unterschiedliche Merkmale charakterisiert: durch Unterschiede in der Vorbildung und im Alter, durch differenzierte Förderbedarfe, durch einen unterschiedlichen Migrationshintergrund etc. Für eine zeitgemäße Gestaltung des dualen Systems und angesichts rückläufiger Bewerberzahlen ist es in weit stärkerem Maße als bisher notwendig, auf die Vielfalt bei den jungen Bewerbern und Bewerberinnen einzugehen.

 

Der Förderschwerpunkt "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" soll innovative Wege in die Ausbildung aufzeigen und modellhaft fördern. Dabei wird die zunehmende Heterogenität der Jugendlichen als Herausforderung und Chance begriffen. Es gilt, übertragbare Konzepte, Instrumente und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, um das Potenzial an Auszubildenden zu erweitern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen zu sichern. Mehr noch gilt es die Chancen zu nutzen, die in der Vielfalt und Unterschiedlichkeit liegen. Im Fokus stehen hier vor allem KMU, die dabei unterstützt werden sollen, neue Zugänge zu den jungen Menschen zu finden.

 

Bundesweit wurden vom BIBB und dem BMBF 17 Modellversuche ausgewählt, die unterschiedliche Fragestellungen innerhalb des gemeinsamen Themas behandeln.

 

Modellversuch „Vielfalt und Innovation - Innovative Ausbildungswege für Jugendliche mit vielfältigen Voraussetzungen im Industriegebiet Schwerin-Sacktannen / Wittenförden“

 

Die Wirtschaft in der Region Westmecklenburg-Vorpommern steht durch den demografischen Umbruch vor großen Herausforderungen. Um wettbewerbsfähige und zukunftsgerichtete Unternehmensstrukturen zu erhalten bzw. neu aufzubauen, müssen für KMU die Voraussetzungen geschaffen werden, um zum einen mit dem Rückgang der Bewerber/-innen und zum anderen mit der Vielfalt der Bewerber/-innen umzugehen. Der im Frühjahr 2011 durch das Schweriner Ausbildungszentrum e.V. (SAZ) gestartete Modellversuch „Vielfalt und Innovation - Innovative Ausbildungswege für Jugendliche mit vielfältigen Voraussetzungen im Industriegebiet Schwerin-Sacktannen / Wittenförden“ soll hierzu Lösungsansätze erarbeiten und erproben. GEBIFO beteiligt sich an diesem Modellversuch als Kooperations-/Verbundpartner.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Manuela Zauritz

Tel.: 030 - 32 66 91 91

Mail: manuela.zauritz(at)gebifo.de

 

Kooperations- und Verbundpartner

SAZ Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V.SAZ - Schweriner Ausbildungszentrum e.V.

→ sazev.de

 

 

 

→ bibb.de/de/55819.htm
→ heterogenitaet.sazev.de